Glückwunsch zum Abitur 2026!

„Abiwood – die Stars gehen, ihre Fans bleiben“

Liebe Mercator-Abiturientinnen und -Abiturienten des Jahres 2026,

„1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood?“… dieser Filmtitel (Komödie aus dem Jahr 1979, Regie: Steven Spielberg) war das Erste, was ich vor Augen hatte, als ich erstmals von eurem Abi-Motto hörte. Diesen Film habe ich nie gesehen, mir fiel der Titel wahrscheinlich nur ein, weil ich anfangs nur wenig Verbindung zwischen eurem Jahrgang und dem Leitmotiv „Film“ herstellen konnte. Euer Jahrgang hatte und hat sich landauf und landab besondere Bezeichnungen verdient: Der „weiße Jahrgang“, der „Bündelungsjahrgang“, der „Mercator-Jubiläumsjahrgang“… aber filmreifer Jahrgang? Wie um alles in der Welt sind sie denn darauf gekommen???

Im Lexikon des internationalen Films heißt es zu dieser eingangs genannten Spielberg-Komödie: „Ein satirisches Spektakel mit einer kaum überschaubaren Aneinanderreihung von Filmzitaten, Gags und Klamaukeffekten, die sich der durch die Hollywood-Tradition stilisierten Muster bedient, um die Unsterblichkeit der Filmindustrie und ihrer Mythen zu belegen.“ Damit kommen wir euch vielleicht doch näher, denn – wenn auch ohne es zu wollen – wart ihr vielleicht der satirischste Abiturjahrgang der letzten Jahrzehnte: Seid ihr doch sichtbares Zeichen einer der – milde ausgedrückt – kuriosesten Volten der Bildungspolitik eines Landes, das zunächst vollmundig G8 und wenige Jahre später ebenso selbstbewusst die Rückkehr G9 als erklärtes Ziel ausruft und damit Schulen, Elternhäusern, insbesondere aber jungen Menschen eine Extra-Fleißarbeit aufgibt… Ein Schelm, der vor diesem Hintergrund also an (bildungspolitische) ‚Gag-Traditionen‘, die Unsterblichkeit oberster schulaufsichtlicher ‚Klamaukeffekte‘ und moderne Mythen-‚Bildung‘ denkt!

Doch zurück zu euch, denn definierte man euch allein über eure bildungspolitische Besonderheit, würde man euch keinesfalls gerecht: Von Anfang an nämlich gelang es euch spielend, mit der besonderen Situation nicht nur umzugehen, sondern etwas ganz Neues daraus zu erschaffen… und damit uns als Schule die Angst vor dieser riesigen Extra-Aufgabe zu nehmen.

Das – um in der Metapher zu bleiben – „Kopf-Kino“, sprich die Skepsis in unserem Kollegium war nämlich anfangs deutlich vorhanden. Wir haben Erfahrung darin, bis zu einem Drittel einer Jahrgangsstufe in unser System zu integrieren, aber eine komplette Jahrgangsstufe? Das klang nach einem äußerst schwierigen Fall… hinsichtlich unterschiedlicher Lernstände, unterschiedlicher schulischer Vorerfahrung und unterschiedlicher Persönlichkeiten, die unaufhörlich, am Ende sogar alle paar Monate, zu uns stießen. Spoiler: Wir Lehrkräfte haben es sehr genossen, euch bei uns zu haben. Nicht nur, weil es in vielem eine Bestätigung unserer Arbeit hier war – das tat als Lob sehr gut –, sondern auch, weil ihr als Stufe tatsächlich sehr schnell den Ruf einer ausgesprochen interessierten, freundlichen, zugewandten Gruppe bei uns hattet. Bei der Unterrichtsverteilung gab es meist sehr viel häufiger den Wunsch, in eurem Jahrgang zu unterrichten, als es Kurse gab.

Ihr habt selbst untereinander für die Riesenintegrationsleistung, die Geduld und Aufgeschlossenheit, mit der ihr immer wieder neuen Mitgliedern eurer Jahrgangsstufe begegnet seid, wahrlich mindestens einen Oscar verdient. Und da Film immer ein Gesamt-Kunstwerk ist, strahlte das auch immer wieder zurück in unser Kollegium, das mit viel Engagement, Sachverstand und pädagogischem Können mit euch gearbeitet hat … und eben das sehr gerne. Der Teil mit den „Fans“ in eurem Abimotto stimmte also – und zwar von Anfang an!

Insbesondere drei weibliche Hauptrollen haben euch fortwährend und mit viel persönlichem Einsatz nicht nur organisatorisch begleitet: Eure beiden Jahrgangsstufenleiterinnen Susanne Macko und Serena Himmel und unsere Oberstufenkoordinatorin Susanne Kelle, die ebenso wie ich begeistert in „Funk und Fernsehen“ auch als Botschafterinnen eurer einmaligen Jahrgangsstufe auftraten und hinter den Kulissen ebenso wie wir beobachten konnten, wie viele von euch hier – laut eigenen Angaben – wahrhaft aufgeblüht sind.

Euer Abitur habt ihr mit Bravour bestanden. Dazu beglückwünschen wir euch als Kollegium von ganzem Herzen, aber ihr habt euch darüber hinaus noch so viel mehr erarbeitet: Durchhaltevermögen, Offenheit und vielleicht am wichtigsten: Die Fähigkeit ganz verschiedene Blickwinkel und (Kamera-)Perspektiven einzunehmen – kamt ihr doch von den unterschiedlichsten (Schauspiel-)Schulen in und um Duisburg.

Wir sind uns deshalb sehr sicher, dass ihr bei euren zukünftigen Rollenangeboten eine glückliche Hand beweist: Regisseurinnen und Regisseure, Produzentinnen und Produzenten, Action-Sheroes und -Heroes eures Lebens! Roter Teppich? Möge er euch ausgerollt zu Füßen liegen ebenso wie von jetzt an die Welt!

Unsere Welt braucht Menschen, die darum wissen, dass es im Leben nicht um ein ‚Schwarz-Weiß‘ geht (modrige Untote am rechten Bildrand der Politik zum Trotz!). Möget ihr in allem, was euch begegnet, nie euren „Farb-Film vergessen“, möge euer Leben also stets farbenfroh-bunt sein, mit spannender Suspense, ja, aber zu guter Letzt immer eine Komödie, über die ihr gut und herzhaft lachen könnt, während ihr in einen glücklichen Sonnenuntergang reitet.

Zu eurem gelungenen Weg bis hierher herzlichen Glückwunsch, ihr könnt schon jetzt stolz auf euch sein und glücklich über das bislang Erlebte, Erreichte und Gelernte! Und nach all diesen Prüfungen – sie sind, wenn man so will, nur ein retardierendes Element auf dem Weg zum happy end – lasst es krachen, genießt euer Leben und beweist damit von Neuem: „If you can dream it, you can do it!” (Walt Disney)

Wibke Harnischmacher, Schulleiterin

Wir gratulieren herzlich dem „Weißen Jahrgang“ zur erfolgreichen bestandenen Abiturprüfung!

Sydney Adade, Adeel Ahmed, Barin Arian, Daghan Arslan, Letizia Balzer, Leon Beqiri, Semina Besic, Giulio Bonavita, Hanan Bourass, Enya Bräutigam, Jovita Christopher, Lukas Dahmer, Zehra Darilmaz, Selinay Daskiran, Mohamad Dayen, Efe Demir, Adelina Dibrani, Yamna Driouch, Mohamed El Amarti, Sarah El Hamdaoui, Schahid El Idrissi, Maryam El Mallouki, Selen Fidan, Melanie Frank, Elif Halilova, Noura Hamza, Mara Hermes, Maximilian Hofmann; Marie Hoppe, Desmond Imade, Karolina Imeri, Max Jaglewicz, Katarina Jovanovic, Enerik Kasapi, Roman Khanzai, Efe Kolsuz, Sukeyne Kücük, Ihsane Lakhal, Arzu Mutlu, Kassandra Neacsu, Maimuna Nimley, Odin Osmanovic, Austin Panford, Lorik Peshku, Dmytro Ponomarenko, Anushka Ram, Anda Ramaj, Sahadat Rezai, Amal Salama, Liva Sansu, Maya Sapor, Carolina Scheider, Anna-Lea Schröder, Samet Selcan, Irem Sertkaya, Erik Sorbe, Fabienne Stakemeier, Meriem Sulejmani, Vada Webbeler, Ben Wingenter, Elisa Yumerova, Elyesa Zengin

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Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, liebe Eltern und Erziehungsberechtigten, liebes Kollegium zur Information,

wie bereits auf anderen Kanälen mitgeteilt beginnt am kommenden Samstag, 04. Juli, um 10 Uhr die feierliche Ausgabe der Abiturzeugnisse in unserer Aula. Wir gehen von einer Dauer von etwa zwei Zeitstunden aus, genau vorauszusagen ist dies natürlich nicht.

Hier nun weitere Informationen zur Organisation der Veranstaltung, die wir mit etwa 350 Personen veranschlagen (natürlich nur, wenn viele von euch die Höchstzahl von vier Begleitpersonen [s.u.] mitbringen – sonst sind es weniger):

Parken:
Bitte nutzen Sie den gern die beiden Schulhöfe und den Bereich rund um das Schulgebäude, wenn sie mit dem Auto anreisen.

Einlass:
a) Haupteingang,
b) Eingang vom großen Schulhof ins Hauptgebäude.

Ablauf:
Jede/r Abiturient/in hat die Möglichkeit, bis zu vier Begleitpersonen mitzubringen.

In der Veranstaltung werden kleine Programmhefte ausliegen.

Es herrscht freie Platzwahl; die Abiturient*innen sitzen allerdings als Gruppe zusammen vorne in den eigens für sie reservierten Reihen. Die Abiturient*innen werden nach den Leistungskursen der hauseigenen Schiene geordnet geehrt. Sie kommen dann bitte, wenn sie namentlich auf die Bühne gebeten werden, einzeln nach vorne.

Toiletten:
Bitte benutzen Sie die Lehrertoiletten gegenüber dem Sekretariat.

Schluss der Veranstaltung:

  • Gemeinsames Foto (auch) für die Presse: Sobald der Schulgong als Signal ertönt, bitten wir alle Absolventen zum Foto auf die Eingangstreppe am Hauptportal.
  • Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: 10 Tage später begrüßen wir bereits die Fünftklässler des neuen Schuljahres zum Kennenlernnachmittag: Um den Arbeitsaufwand im Abbau der Aula für jede/n von uns so gering wie möglich zu halten, bitten wir daher jede/n von Euch/Ihnen, am Ende der heutigen Feier kurz die Husse des Stuhls abzuziehen, auf dem die jeweilige Person gesessen hat.
    Vielen Dank; wir freuen uns auf eine schöne, gemeinsame Feier!

Ha, He, Ke und das Kollegium des Mercator-Gymnasiums

PS: Sollte sich jemand von euch zu unserem großen Bedauern entschließen, das Zeugnis nicht auf unserer Feier am Samstag entgegenzunehmen, ist eine telefonische Abmeldung im Sekretariat bis Freitag, 10.00 Uhr, unerlässlich.