Unter dem Motto „Dein Typ ist gefragt“ engagiert sich seit 2020 unsere Schule immer wieder gemeinsam mit der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) für eine Registrierungsaktion von Schüler:innen und Lehrkräften gegen Blutkrebs. Alle 12 Minuten erhält ein Mensch in Deutschland diese Diagnose – oft ist eine Stammzellspende ihre einzige Chance auf Leben. Jede einzelne Registrierung zählt und kann Leben retten.
Während Jahrgangs- & Projekttage nach den Halbjahreszeugnissen 2026 hatten auch alle Schülerinnen und Schüler am Mercator-Gymnasium ab 17 Jahren die Möglichkeit, sich freiwillig und unkompliziert mit einem Wangenschleimhautabstrich bei der DKMS registrieren zu lassen.So haben unsere Oberstufenschüler ihre Arbeitszeit nicht nur in Abiturvorbereitung, berufsvorbereitende Projekte und andere kreative Projekte investiert, sondern sich auch sozial engagiert.
Nachdem wir zuletzt vor 4 Jahren als Schule eine Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarksspendedatei durchgeführt haben, konnten wir in diesem Jahr wieder über 50 neue Registrierungen unter unseren Schülern und Kollegen generieren.
Wie bedeutungsvoll eine solche Registrierung ist, lässt sich daraus ableiten, dass pro Jahr allein in Deutschland rund 45.000 Menschen neu an Leukämie (oder Blutkrebs) erkranken. Als lebensrettende Maßnahme ist bei vielen eine Stammzelltransplantation notwendig, für die aber ein „genetischer Zwilling“, d.h. ein anderer Mensch mit identischen Gewebemerkmalen gefunden werden muss. Da es 23.000 unterschiedliche Merkmale der menschlichen Gewebemerkmale gibt und diese in Milliarden Kombinationen auftreten, besteht selbst unter Geschwistern nur eine 20-30% Chance auf Übereinstimmung.
Unsere Neuregistrierten helfen mit ihrer Teilnahme die minimale Chance zu erhöhen, dass es für einen Erkrankten weltweit einen Lebensretter gibt.
Unsere letzte Registrierungsaktion war so erfolgreich, dass ca. 1 Jahr danach einer unserer Schüler seine Blutstammzellen spenden konnte!!!!
Wir sind überaus dankbar für jeden, der sich registrieren ließ und so dem Leid ein kleines bisschen Hoffnung entgegengesetzt hat – herzlichen Dank euch allen!
Diana Bellgardt & Susanne Macko


